Es kommt ein Hauch von Luxus in mir auf, wenn plötzlich das Saxophon und die Trompete in Zweistimmigkeit Spannung oder Entspannung erzeugen. Ein Hauch von James Brown und Stevie Wonder gemischt mit  zwei zusätzliche Stimmen die Teile des Textes singen oder einfach klassische Uuuhs.. und Aaahs… Dann fühle ich mich wie im Paradies. 

Das ist ein Luxus den ich gar nicht deutlich genug beschreiben kann. Eine Rarität! Es ist leichtsinnig heutzutage überhaupt nur daran zu denken, so viele Personen auf einer der vielen kleinen Kunstbühnen unterzubringen. Wer soll das bezahlen?

Bezahlen tun vor allem die, die sich jede Woche treffen um die gemeinsame Vorliebe immer noch ein Stückchen mehr zu perfektionieren. Die, die sich in stundenlanger Vorbereitung jede Melodie anschauen, jeden Bassgroove, jedes Schlagzeugfill um am Ende ein lebendiges Wesen entstehen zu lassen, dass man riechen kann, schmeckt und manchmal sogar mit nach Hause nimmt als Wurm im Ohr.

Ist Musik nicht immer noch eine der stärksten Kräfte im Universum?

Und deshalb ist es ein Traum den ich mir erfülle – jeden Tag auf’s neue. Ein Luxus eben, den ich mir als 16jähriger so nie hätte erlauben können zu träumen.